Pressestimmen

«Je schwieriger, umso lieber…»

Michaela Preiner, Europian Cultural News, März 2015
(Debut in Musikverein, Wien)

irina_georgieva_referenzen«…gerade technisch anspruchsvolle Passagen, wie jene in Scarbo sind es, die Georgievas wahres Können aufzeigen. Je größer sich der Schwierigkeitsgrad gestaltet, umso gehaltvoller wird ihr Spiel. Es ist die virtuose Herausforderung, die ihr besonders liegt.
Ihre technische Perfektion ist so ausgeprägt, dass sie sich abseits jeder Konvention darauf von Beginn an eines Konzertprogrammes einIassen kann…»

«Wunderbare Georgieva im Schumann’s Concerto op.54
In ihrer Version von Schumann konnten wir ein weiteres Mal ihre ausserordentliche Klarheit bewundern, die Schönheit ihres Klangs, die gekonnte Dosierung der Lautstärke, alles Eigenschaften, die sich in ihrer Interpretation wiederfanden, die in allem ein meisterhaftes Verständnis verriet…»

«Nach dieser bewegenden Interpretation war es uns, als sei ein Engel durch den Raum gegangen…»

Julio Cèsar Huertas, El Pais, Juli 2014

«… Die bulgarische Solistin Irina Georgieva verfügt über einen reichen, klaren Klang, eine perfekte Artikulation und Phrassierung vom fesselnd sicheren Geschmack…»

«Nach dem Konzert und glücklicherweise auf den anhaltenden Applaus eingehend, spielte sie als Zugabe die erste der ‹Kinderszenen› von Robert Schumann. 
Dies war der magische Moment des Abends.
Eine ergreifende Stille herrschte im Auditorium, während die Pianistin diese einzigartige Melodie in ruhigem Tempo entwickelte, mit Verzögerungen von umwerfender Musikalität. Ein wahrlich äusserst bewegendes Ereignis!…»

Rodolfo Ponce de Leon, BUSQUEDA, Juli 2014

«Die Interpretation von Georgieva zeichnete sich durch die Feinheit ihrer Phrasierungen und durch die reizvolle melodische Schönheit aus, die sie dem Werk durch ihre einzigartige pianistische Virtuosität gab. Ihre tiefe und durchsichtige Musikalität zog das Publikum in seinen Bann. Von Beginn an agierte sie mit Sicherheit und Eleganz, den Eindruck vermittelnd, wir sässen einer vervollkommneten Pianistin gegenüber.»

Julio Cesar Huertas, El Pais, März 2014

«‹Überwältigende Ausdrucksfähigkeit› wurde der Pianistin Irina Georgieva im Programmheft attestiert, und in der Tat wurde die als Erstes interpretierte Sonate op.1 von Alban Berg von der bulgarischen Virtuosin mit findiger Gestaltungskraft vorgetragen. Mit assoziativ freiem, fast wie improvisiert wirkendem Spiel brachte die junge Künstlerin die herbe Schonheit in Alban Bergs Musik zum erblühen.»

«…Geradezu ekstatisch wurde es, als Georgieva wieder ins 20. Jahrhundert zurückkehrte und die Chaconne von S. Gubaidulina spielte. Mit beeindruckender dynamischer Spannkraft wuchtete sie die archaisch gemeisselten Akkorde in die Tasten, luftig-zart wiederum zeichnete sie die impressionistisch anmutenden Passagen.»

«… Schliesslich Sergej Rachmaninoff’s  Variationen  op.42, deren Leuchtkraft die Pianistin mit einer gelungenen Mischung von dezentem Schmelz mit beherzt zupackender Emphase zum erglühen brachte.»

Rolf de Marchi, Basellandschaftliche Zeitung

«Aus Handels schlichtem Arienthema liess die Pianistin in spannungsreicher Fülle die 25 Variationen samt krönender Fuge hervorwachsen, wie  Brahms sie in seinem monumentalen Variationswerk Op. 24  auftürmt. Georgieva, die aus Bulgarien stammende und inzwichen durch Studium und Beruf in Basel verwurzelte Kunstlerin, bewältigte diese Tour de Force mit klarem Konzept und bewundernswertem Können.»

«…dass Georgieva als ehemalige Mesiterschülerin Rudolf Buchbinders über ein staunenswertes technisches Rüstzeug verfügt, machte die Pianistin dann an  Prokofjews Siebenter Sonate op.83 deutlich. Nicht umsonst zählt deren furious in irregulärem Metrum hingetrommelter Finalsatz zu den harten Bewährungsproben des Repertoires, bei deren unfallfreiem Bestehen die atemlose Verblüffung des Publikums gewissermassen einkomponiert ist. Georgieva, souverän über dem Notentext stehend, sparte das Grelle und Aufwühlende dieses kompromisslosen Dreisätzers keineswegs aus. Der stürmische Applaus und ein wahrer Blumenkorso der Fans mündeten in Skrjabins gefühlsvolle Nocturne op.9, mit der linken Hand zärtlich als Zugabe in die Tasten gestreichelt.»

Klaus Schweizer, Basler Zeitung